Viele Interpretationen darüber, warum Menschen beim Gehen die Hände hinter dem Rücken verschränken, beziehen sich auf Selbstvertrauen und Autorität. Diese Haltung ist häufig bei Führungspersönlichkeiten wie Lehrern, Militärs und älteren Menschen zu beobachten. Mit nach vorne gestreckter Brust und nach oben gerichtetem Blick strahlt die Person Selbstvertrauen, Selbstbeherrschung und Kontrolle über ihre Umgebung aus. Sie kontrolliert ihren Körper und die Situation. Es ist eine Art, sich majestätisch und entschlossen zu zeigen.
Gleichzeitig zeigt es in entspannteren Momenten, dass sich die Person wohl und sicher fühlt. Vor allem bei älteren Menschen ist es einfach eine tief verwurzelte Gewohnheit. Eine Gewohnheit, ein „Ich weiß nicht, was ich mit meinen Händen machen soll, so stören sie nicht”. Wir könnten an eine andere Eigenschaft denken, wie Konzentration und Introspektion.

Viele Menschen nehmen beim Meditieren diese Haltung ein, um Ablenkungen zu reduzieren. Es ist ein Merkmal derer, die in ihre Gedanken versunken sind. Es ist auch eine Haltung des Nachdenkens, des Grübelns, ohne etwas anderes als das Wesentliche zu bewegen, um die passendsten und richtigsten Schlussfolgerungen oder Ideen zu ziehen.
Wenn wir mehr auf Details achten, wie gespannte Arme oder sehr starre Hände, werden wir den Druck bemerken, vielleicht ist der Moment kompliziert, vielleicht erfordert die Situation Entschlossenheit und der Körper spiegelt dies auf diese Weise wider. Wenn Sie also jemanden mit hinter dem Rücken verschränkten Händen gehen sehen, beobachten Sie den Kontext, wie Psychologen ausführlich beschreiben: Bewegt er sich langsam, gemächlich, wie sieht sein Gesichtsausdruck aus, ist er angespannt, was passiert um ihn herum… Denn das gibt Ihnen den Schlüssel, um zu verstehen, was es bedeutet.
